Festival

INTERNATIONALES KURZFILMFESTIVAL 20MIN|MAX

Der Name des Internationalen Kurzfilmfestivals 20minmax wurzelt in der Geschichte des Festivals. Bis 2016 wurden nur Filme bis zu einer Gesamtlänge von 20 Minuten gezeigt. Seit 2017 sind im b/w – Wettbewerb auch Filme bis 30 Minuten zugelassen.

DIE DEVISE: SPANNUNGSREICHTUM DER VIELFALT

In der Festivalwoche im Frühsommer laufen rund 50 Kurzfilme im Wettbewerb und bringen die aktuelle Kurzfilmszene nach Ingolstadt. 20minmax wird vom „Verein zur Förderung der Filmkultur – Von der Rolle e.V.“ und dem Stadttheater Ingolstadt in Kooperation mit dem Kulturreferat der Stadt Ingolstadt veranstaltet und versteht sich als Plattform für Filmbegeisterte und Filmemacher. Die verschiedenen Spielstätten unterstreichen das Konzept der Vielfalt, das sich auch im Programm widerspiegelt.

In den täglichen Vorführungen bietet die direkte Abfolge von Spiel- und Dokumentarfilmen, Animations- und Kinderfilmen, Videokunst und Musikclips die Möglichkeit, unterschiedliche Macharten, Themen und Stimmungen zu vergleichen und Kontraste herauszustellen. Das Festival vereint durch die Filmauswahl und dramaturgische Anordnung der Shorts künstlerischen Anspruch mit hohem Unterhaltungswert.

Mit der großen Bandbreite an Filmnationen und damit auch an Filmkulturen schafft das Festival Fenster zu verschiedenen Welten: In fremden Sprachen, mit ungewohnter Spannung und seltsamem Humor erzählen Kurzfilme ihre Geschichten, zeigen neue Perspektiven und Formsprachen, experimentieren mit Ästhetik und Rhythmus.

Die kurze Filmform schafft dabei, was der Langfilm nicht immer leisten kann: Alles ist möglich! Witze und Kurzgeschichten, Portraits und visuelle Spielerein, Statements und Stimmungen werden in verdichteter Form vermittelt. Im Kurzfilm bringen Filmemacher Themen pointiert dar und konzentrieren sich auf das Wesentliche.

DIE URSPRÜNGE: FESTIVALGESCHICHTE

Im Oktober 2005 hatten der ehemalige Intendant des Theaters Ingolstadt, Peter Rein, und Michael Klarner, ehemaliger Geschäftsführer des Ingolstädter Fernsehsenders INTV, die Idee, ein Filmfestival für Ingolstadt zu schaffen. An einem Abend sollten Kurzfilme von Ingolstädter Filmemachern im Stadttheater Ingolstadt zu sehen sein, sollten dort eine öffentliche Plattform bekommen. Seit dem 12. Mai 2006 hat Ingolstadt sein eigenes Filmfestival – 20min|max. Die erste Festivalausgabe fand eintägig im Stadttheater Ingolstadt statt und wurde als „Lange Nacht des Kurzen Films“ zelebriert. Schon die Folgeausgabe 2007 wurde um einen Tag und eine Spielstätte erweitert – das Audi Programmkino. Der Erfolg war beachtlich und 20minmax fand nicht nur deutschlandweite, sondern europaweite Beachtung. Zur nächsten Ausgabe 2008 wagte man eine Festival-Verlängerung auf vier Tage – drei davon im Audi Programmkino und der finale Festivaltag mit Preisverleihung im Theater Ingolstadt. Da auch zur dieser 20min|max-Ausgabe alle Vorstellungen ausverkauft waren, wurde das Festival 2010 auf fünf Tage ausgeweitet, an 2013 sieben Tage und seit 2017 acht.

DAS RESULTAT: INGOLSTADT INTERNATIONAL

Schon bei der ersten 20min|max-Ausgabe 2006 wurde klar, dass man sich nicht allein auf Ingolstädter Einreichungen beschränken konnte, da bereits zur Festivalpremiere Einreichungen aus ganz Deutschland, Österreich und der Schweiz eintrafen. Von Jahr zu Jahr entdeckten mehr Filmschaffende aus dem europäischen Ausland und aus der ganzen Welt 20min|max für sich. Durch 20minmax ist die Stadt Ingolstadt also auf der internationalen Festivallandkarte markiert und etabliert. Der regionale Aspekt bleibt dennoch von Bedeutung: Seit 2016 präsentieren wir ausgewählte Filme aus dem „Süden“ (Bayern und Baden-Württemberg). Regionale wie überregionale Filmemacher sollen die Möglichkeit bekommen, sich während der Festivalwoche auszutauschen und zu vernetzen.